© Wilfried Dechau

Kettenbrücke

Bamberg

Stadt Bamberg

in Zusammenarbeit mit Grad Ingenieurplanung (Tragwerksplanung) + Goldbrunner Ingenieure (Auschreibung und Objektüberwachung)

Europaweiter Wettbewerb, VOF-Verfahren, Lph 1-8 Objektplanung

Bauzeit 2009 bis Ende 2010

freie Spannweite 62m

  • Die Kettenbrücke, im UNESCO-Weltkulturerbebereich Bambergs gelegen, ist seit dem Mittelalter Verbindungsstelle zwischen Gärtner- und Inselstadt, Auftakt der “Barocken Achse” von der Königstraße zum Domplatz und Kreuzungspunkt mit dem Flussraum. Über Uferwege ist sie an den Hain- und den Erba-Park angebunden.

    Obwohl die erste Kettenbrücke an dieser Stelle bereits 1892 abgebrochen und zunächst durch eine Stahl-Bogenbrücke, ab 19 durch eine schlichte Spannbetonkonstruktion ersetzt wurde, der Name “Kettenbrücke” hatte Bestand.Unser letztlich zur Realisierung ausgewählter Wettbewerbsbeitrag knüpft mit einer modernen Umsetzung dieses Typs unter Verwendung hochfester Stähle daran an:

    Auf beiden Längsseiten spannt ein parabelförmiger Polygonzug über je zwei Pylone. Dieser besteht aus dreischnittigen Flachstählen (h=300 mm), durch Bolzen verbunden mit vierschnittigen Gelenken. Die Fahrbahn aus längs- und quergespannten Stahlschwertern (h=500 bzw. 600 mm) im Verbund mit längsgespannten Betonfertigteilen mit Ortbetonverguss wird über justierbare Zugstangen an die Polygonzüge gehängt. Die Pylonhöhe orientiert sich an der barocken Brückenkopfbebauung.

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Haus G